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Wer wieder verwendbaren Gehörschutz trägt, kommt nicht um ein gewisses Maß an Pflege. Denken Sie nur an das sich einstellende Gefühl, wenn sie den bereits vor Tagen getragenen Gehörschutz (ungereinigt) wieder in den Gehörgang setzen würden. Dieses Gefühl lügt nicht! Der äußere Gehörgang ist ein feucht-warmer und somit empfindlicher Raum und sollte nicht zum Ausgangspunkt von Experimenten werden. Zu schnell breiten sich schwer behandelbare Entzündungen in dieser Atmosphäre aus.

Daher gilt:

  • Einfache Gehörschutzstöpsel, welche meist aus Kunststoffschaum bestehen, sind so häufig wie möglich auszutauschen. Gerade in die poröse Oberfläche können Verschmutzungen und Bakterien gut eindringen und für unangenehme Überraschungen sorgen.
  • Deutlich besser lassen sich die etwas hochwertigeren Standardstöpsel sowie die individuell gefertigten Gehörschutzplastiken reinigen. Einige Standardausführungen (zumeist in Lamellenform) wie auch die angefertigten Plastiken bestehen aus Silikon und können mit Wasser und pH-neutraler Seife oder mit feuchten Reinigungstüchern gesäubert werden.
  • Der Austausch bereits getragener Gehörschutzprodukte mit anderen Personen ist zu vermeiden! Oder, sollte nur im äußersten Notfall nach sorgfältiger Reinigung geschehen.

Zu beachten ist, dass einige Gehörschutz – Varianten Filtersysteme besitzen, die den Dämmwert definieren. Diese Systeme sollten möglichst vor eintretendem Wasser geschützt und vorher entfernt werden. Handelt es sich um einen Gehörschutz, bei dem dieses Element nicht entfernbar ist, so sollte man sich auf die Verwendung von feuchten Reinigungstüchern beschränken. Die hier genutzte Reinigungsflüssigkeit verfliegt schnell und kann den Filterelementen nichts anhaben.